Ich bin in der Vergangenheit ja sehr zurückhaltend gewesen, was Ausstellungen angeht. Meist war ich mir selbst genug beziehungsweise hatte überhaupt keine Kapazitäten um größere Ausstellungen zu bespielen. Aber: Kuwait und die NordArt haben mich davon überzeugt, das es schon ein etwas anderes Gefühl ist, zu Hause in seinen definierten Umgebungsparametern zu arbeiten, als sich ins Unbekannte zu stürzen, Adrenalin zu spüren, auch mal den unbequemen Weg zu gehen. Denn eines ist klar, jede Ausstellung ist ein kleines bisschen auch ein Glücksspiel. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wenn meine Ausstellung in Kuwait zum jetzigen Zeitpunkt stattfinden würde, unter Kriegsbedingungen, ohne Flugverkehr. Ob da jemand Sinn für Kunst hätte oder doch ganz andere Sorgen?

