Vier Monate NordArt liegen hinter mir, und ich habe jede Minute genossen – ob ich nun anwesend gewesen bin, oder auch nur das Echo meiner Bilder in den Augen der Besucher gesehen habe, wenn sie mich anschließend in meiner Galerie in Kappeln besucht haben. Jede Gelegenheit habe ich in der Zeit genutzt, den kurzen Trip nach Büdelsdorf zu machen, die Atmosphäre schnuppern, inkognito oder auch offiziell die Reaktion der Besucher auf meine Bilder spüren, ein unglaubliches Erlebnis und so ganz anders als Besucher – früher in der HafenCity, heute in Kappeln – zu empfangen. Ich bin mir sicher, dass mich früher auch hunderttausend Passanten in der HafenCity irgendwie wahrgenommen haben, aber die gleiche Anzahl an einigermaßen kulturinteressierter Gäste in diesem kurzen – oder langen – Zeitraum geballt zu sehen – und deren Reaktion auf die großartige Inszenierung meiner Bilder und der Installation von Anna Myga Kasten gleich in der ersten Halle ist schon wirklich etwas Besonderes.


Und so war ich, trotz meines Erfolges, ein bisschen wehmütig, als wir im Oktober meine Bilder abgeholt haben um sie zu ihrem Bestimmungsorten zu bringen, und diesen großartigen Ort ohne seinen Schmuck – die Kunst – zu sehen, alles fein säuberlich in hunderte Kisten verpackt und verwaist bis zum nächsten Jahr. Ein riesiges Dankeschön an das Team der NordArt, die mir das so ermöglicht haben!
